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Schöpferische Träume.
(entgegen erschöpfende Tage)

Die Begegnung mit dem Göttlichen

Träume sind der Versuch einer Wunscherfüllung. Das, was unser Wunsch ist, wird zensiert und so erkennen wir uns in den eigenen allnächtlichen Inszenierungen nicht wieder. Die innere Zensur verstellt uns den Weg zur Wahrnehmung des zur Erfüllung drängenden Wunsches. Das ist die freudsche Lehre, die wohl auch Moreno in Wien gehört hatte, aber bei der Entschlüsselung der Traumsprache wollte er nicht stehen bleiben. „Sie analysieren ihre Träume,“ entgegnet er Freud. „Ich gebe ihnen den Mut wieder zu träumen. Ich lehre die Menschen, wie man Gott spielt.“

Während des Träumens sind wir unwillkürlich kreativ, gestalten eine ganz eigene, faszinierende Wirklichkeit. Letztendlich sind es Imaginationen, die diese Traumrealität erzeugen - und dies gilt auch am Tage. Und wenn Moreno davon spricht, Gott zu spielen, dann meint er nichts anderes, als dass wir Schöpfer dieser Welten sind. Doch was, wenn wir Schöpfer, wir Gott-Spieler, im wahrsten Sinne des Wortes erschöpft sind, uns leer und ausgebrannt fühlen angesichts den Anforderungen des Tages oder den Ansprüchen unserer Ziele? Wie finden wir am Tage wieder Zugang zu unserer Fähigkeit, kreativ zu träumen? Wie kann ich hilfreiche Visionen für mein Leben schöpfen?

Träume beinhalten nicht nur Szenen von Verfolgung, Angst und Verlust, sondern faszinieren auch durch kraftvolle Bilder von Bewegung und Lust, Fliegen und Leichtigkeit, Aggression und Mut ... es sind hilfreiche Resource-Erfahrungen. Wir möchten unsere Aufmerksamkeit auf die hilfreichen Elemente in den Träumen richten, die uns wieder in Kontakt mit unserer Spontanität und Kreativität bringen.

Wir vertiefen diese Idee durch die Inszenierung unserer Träume auf der psychodramatischen Bühne, wo sie eine lebendige Gestalt annehmen und im Sinne von J. L. Moreno weitergeträumt werden.

In diesem Jahr werden Dorothea Ensel, Gabriele Stiegler zusammen mit Ullrich Ahrens, das Seminar zum 4. Mal in Griechenland veranstalten.

Wir haben uns die kleine Insel Agistri ausgesucht, sie liegt unweit von Pyräus. Prima zu erreichen mit Flug nach Athen; weiter mit dem Speedboot von Pyräus in einer Stunde nach Agistri. Die Insel bietet uns im Mai Sonne zum Wohlfühlen, klares Wasser zum erfrischen, kulinarische Köstlichkeiten für das leibliche Wohl und Ruhe zum Träumen. Mehr unter www.agistri.gr.

Start 16.05.2012: 19.00-21.00 Uhr – opening session
17.05.2012: 10.00-15.00 Uhr – Traumarbeit in Groß- und Kleingruppen
18.05.2012: 10.00-15.00 Uhr – Traumarbeit in Groß- und Kleingruppen
19.00-22.00 Uhr – Abendveranstaltung
19.05.2012: 10.00-13.30 Uhr – good by session

Weitere Informationen, unter anderem zur Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten,
entnehmen Sie bitte dem Infoblatt.

 Termin  16.-19. Mai 2012
 Ort  Agistri (kleine Insel vor Athen), Griechenland
 Zeit  Mittwoch 19-21 Uhr,
Donnerstag  10-15 Uhr,
Freitag 10-15 Uhr und 19-22 Uhr,
Samstag 10-13.30 Uhr
 Leitung  Gabriele Stiegler, Dorothea Ensel
und Dr. Ullrich Ahrens
 Kosten  240 Euro, (zzgl. Hotel- und Verpflegung). Wir sind gerne bei der Vermittlung behilflich.
 Teilnahmevoraussetzungen  keine
 Anmeldung  bitte verwenden Sie das Anmeldeformular, das hier zum Download zur Verfügung steht und senden Sie es per Fax oder Post an:
Fax 030 889 179 57
Psychodramaforum Berlin
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Email stiegler@psychodramaforum.de